Strecken
  • 17. März 2018 | Füssen
  • 08. April 2018 | Iffezheim
  • 26. Mai 2018 | Lörrach
  • 30. Juni 2018 | Horb
  • 14. Juli 2018 | Ulm
  • 01. September 2018 | Mannheim
  • 29. September 2018 | Rothaus
  • 20. Oktober 2018 | Schwäbische Alb
  • 10. November 2018 | Ruhrpott
  • 15. Dezember 2018 | Vorarlberg
  • 16. März 2019 | Füssen

Rothaus Mudiator feat. Allgäuman Füssen

4. AllgäuMan:

Mit Propeller und guter Laune durch den Lech

 

Mit mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist in Füssen die vierte Auflage des AllgäuMan über die Bühne gegangen. Die Teilnehmer mussten sich durch Matsch und auch den eiskalten Lech kämpfen. Tamara Platter und Michael Laur gewannen am Forggensee die Hercules-Wertung der Auftakt-Veranstaltung der Rothaus Mudiator-Serie. Die Veranstalter zeigten sich hochzufrieden mit dem organisatorischen Ablauf und der Teilnehmer-Zahl.

 

Es begann sonnig schön und nicht zu kalt, bevor ab Mittag dann ein beißender Ostwind durch das Allgäu wehte und für eine empfindliche Kälte sorgte. Darauf stellen sich Teilnehmer an Wettkämpfen im „Obstacle Course Racing“ (OCR) aber ein, die Serie trägt ja nicht umsonst den Titel Mudiator.  Die gute Laune ließ man sich jedenfalls nicht nehmen, im Gegenteil. 

Und man nimmt das Ganze auch nicht so super ernst, auch wenn es vornweg eine ganze Anzahl an sportlich hochambitionierten Athleten gibt, die etwa auch bei Europameisterschaften teilnehmen.

Von einer Pseudo-Bundeswehr-Einheit im Tarnanzug bis zu Kostümen mit Propeller auf dem Kopf  wird der Spaß an der Sache dokumentiert. „Da gab es schon lustige Sachen, da waren schon ziemlich bunte Truppen dabei“, meinte Markus Ringle von der veranstaltenden Skyder Sportpromotion mit einem Lachen. „Allerdings: nach 200 Metern waren sie alle braun.“

Spätestens. Der Forggensee war entleert worden und Matsch gab es damit mehr als genug. Schon100 Meter nach dem Start an der Bootsanlegestelle ging es durch den Dreck und nach 200 Metern mussten die Teilnehmer unter 35 Zentimeter hohen Panzersperren durchrobben. Da blieb schon nichts mehr sauber.

Aber das gehört beim Rothaus Mudiator dazu. Heftiger war aber die Durchquerung der Lech. Die körperlich Größeren konnten mit Kopf über Wasser noch gehen, die Kleineren blieb nichts anderes übrig als 30 Meter durch das sechs Grad kalte Nass zu schwimmen. Und dann auf der andere Seite die Böschung hochzuklettern.

Da lag die Hälfte des 9,5 Kilometer langen Kurses schon hinter den Athleten und jetzt ging es in der Stadtmitte über den Schrannenplatz, wo man eine „Quarterpipe“ stand und zur Attraktion wurde. Auch für viele Touristen, die in der Stadt eine tolle Kulisse bildeten, sich aber doch wunderten was die matschverschmierten Gestalten da so trieben. Sie staunten über das Läufer-Volk, das erst in der Quarterpipe gegen den Strom nach oben kletterte, um sich auf der anderen Seite wieder abzuseilen. Oder, ganz mutig, auf eine Matte nach unten zu springen.

Ein anderer Höhepunkt war ein „Mega-Slide“. Acht Meter hoch musste geklettert werden, ehe man in ein 20 Meter langes Rutschvergnügen starten durfte.

„Es war sensationell“, kommentierte ein unbekannter Teilnehmer, „jetzt habe ich meine Midlife-Crisis überwunden.“

Insgesamt 26 Hindernisse gab es bei der vierten Auflage des AllgäuMan zu überwinden. Wer sich die Hercules-Distanz in Angriff nahm und das waren die Meisten, der durfte das Ganze zweimal durchlaufen. Leicht vorstellbar, dass so ein AllgäuMan auch eine echte athletische Herausforderung ist.

Michael Laur aus Kaufbeuren bewältigte die zweimal 9,5 Kilometer Hercules-Distanz in 1:39:26 Stunden und damit 2:07 Minuten schneller war als Stefan Settele vom MIT Tough Team Germany. Rang drei ging an Can Parlar (+3:26).

Bei den Damen gewann die Kickboxerin Tamara Platter aus Nürnberg in 2:06:58 Stunden mit 8:19 Minuten Abstand auf Jennifer Holt von den „Unbemannten Aufklärern“ und Nadia Gross (Nebel Ahoi), die 11:49 Minuten mehr benötigte.

Über die eine Runde der Legionäre siegte Simon Weig (MIT Tough Team Germany) in 46:03 Minuten, der für den deutschen Ableger eines international aufgestellten schwedischen OCR-Teams läuft. Er war 2:05 Minuten schneller als Manuel Münst von Marder&Friends, während Yannick Kalk (albside OCR) mit 8:23 Minuten Rückstand aufwies.

Schnellste Dame war Sandra Flach (1:15:40), eine Minute vor Michaele Greibig aus München und Patricia Heiss von den Dreckspatzen.

Im Family&Kids-Run auf einer kurzen Runde waren immerhin mehr als 30 Kinder am Start, der Jüngste erst vier Jahre alt. Aber auch sie hatten – in Begleitung der Eltern – ihren Spaß.

Markus Ringle war mit dem Verlauf des 4. AllgäuMan sehr zufrieden. „Der Start in Blöcken lief perfekt und das Feedback war richtig gut. Die einzige Kritik, die bei mir ankam, war, dass wir auf den Medaillen doch nächstes Mal auch noch ‚AllgäuMan’ draufschreiben sollten - das werden wir gerne tun“, meinte Ringle mit einem Schmunzeln. 

Der Mudiator hat seinem Titel jedenfalls alle Ehre gemacht.

08. April 2018 | Iffezheim

Ein MUDIATOR auf der Galopprennbahn?  Wirklich?

Ja, es stimmt, der MUDIATOR hat Start/Ziel und weite Teile der Strecke auf dem mondänen Gelände der Iffezheimer Pferderennbahn, ergänzt um knackige Anstiege und ausgedehnte Waldpassagen. Eine Strecke wie im Bilderbuch - wären da nicht 25 fiese Hindernisse je Runde, könnte man glatt ins Träumen kommen... 

26. Mai 2018 | Lörrach

30. Juni 2018 | Horb

14. Juli 2018 | Ulm

01. September 2018 | Mannheim

29. September 2018 | Rothaus

20. Oktober 2018 | Schwäbische Alb

10. November 2018 | Ruhrpott

15. Dezember 2018 | Vorarlberg

Rothaus Mudiator feat. Allgäuman Füssen

Strecken

17. März 2018 | Füssen

4. AllgäuMan:

Mit Propeller und guter Laune durch den Lech

 

Mit mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist in Füssen die vierte Auflage des AllgäuMan über die Bühne gegangen. Die Teilnehmer mussten sich durch Matsch und auch den eiskalten Lech kämpfen. Tamara Platter und Michael Laur gewannen am Forggensee die Hercules-Wertung der Auftakt-Veranstaltung der Rothaus Mudiator-Serie. Die Veranstalter zeigten sich hochzufrieden mit dem organisatorischen Ablauf und der Teilnehmer-Zahl.

 

Es begann sonnig schön und nicht zu kalt, bevor ab Mittag dann ein beißender Ostwind durch das Allgäu wehte und für eine empfindliche Kälte sorgte. Darauf stellen sich Teilnehmer an Wettkämpfen im „Obstacle Course Racing“ (OCR) aber ein, die Serie trägt ja nicht umsonst den Titel Mudiator.  Die gute Laune ließ man sich jedenfalls nicht nehmen, im Gegenteil. 

Und man nimmt das Ganze auch nicht so super ernst, auch wenn es vornweg eine ganze Anzahl an sportlich hochambitionierten Athleten gibt, die etwa auch bei Europameisterschaften teilnehmen.

Von einer Pseudo-Bundeswehr-Einheit im Tarnanzug bis zu Kostümen mit Propeller auf dem Kopf  wird der Spaß an der Sache dokumentiert. „Da gab es schon lustige Sachen, da waren schon ziemlich bunte Truppen dabei“, meinte Markus Ringle von der veranstaltenden Skyder Sportpromotion mit einem Lachen. „Allerdings: nach 200 Metern waren sie alle braun.“

Spätestens. Der Forggensee war entleert worden und Matsch gab es damit mehr als genug. Schon100 Meter nach dem Start an der Bootsanlegestelle ging es durch den Dreck und nach 200 Metern mussten die Teilnehmer unter 35 Zentimeter hohen Panzersperren durchrobben. Da blieb schon nichts mehr sauber.

Aber das gehört beim Rothaus Mudiator dazu. Heftiger war aber die Durchquerung der Lech. Die körperlich Größeren konnten mit Kopf über Wasser noch gehen, die Kleineren blieb nichts anderes übrig als 30 Meter durch das sechs Grad kalte Nass zu schwimmen. Und dann auf der andere Seite die Böschung hochzuklettern.

Da lag die Hälfte des 9,5 Kilometer langen Kurses schon hinter den Athleten und jetzt ging es in der Stadtmitte über den Schrannenplatz, wo man eine „Quarterpipe“ stand und zur Attraktion wurde. Auch für viele Touristen, die in der Stadt eine tolle Kulisse bildeten, sich aber doch wunderten was die matschverschmierten Gestalten da so trieben. Sie staunten über das Läufer-Volk, das erst in der Quarterpipe gegen den Strom nach oben kletterte, um sich auf der anderen Seite wieder abzuseilen. Oder, ganz mutig, auf eine Matte nach unten zu springen.

Ein anderer Höhepunkt war ein „Mega-Slide“. Acht Meter hoch musste geklettert werden, ehe man in ein 20 Meter langes Rutschvergnügen starten durfte.

„Es war sensationell“, kommentierte ein unbekannter Teilnehmer, „jetzt habe ich meine Midlife-Crisis überwunden.“

Insgesamt 26 Hindernisse gab es bei der vierten Auflage des AllgäuMan zu überwinden. Wer sich die Hercules-Distanz in Angriff nahm und das waren die Meisten, der durfte das Ganze zweimal durchlaufen. Leicht vorstellbar, dass so ein AllgäuMan auch eine echte athletische Herausforderung ist.

Michael Laur aus Kaufbeuren bewältigte die zweimal 9,5 Kilometer Hercules-Distanz in 1:39:26 Stunden und damit 2:07 Minuten schneller war als Stefan Settele vom MIT Tough Team Germany. Rang drei ging an Can Parlar (+3:26).

Bei den Damen gewann die Kickboxerin Tamara Platter aus Nürnberg in 2:06:58 Stunden mit 8:19 Minuten Abstand auf Jennifer Holt von den „Unbemannten Aufklärern“ und Nadia Gross (Nebel Ahoi), die 11:49 Minuten mehr benötigte.

Über die eine Runde der Legionäre siegte Simon Weig (MIT Tough Team Germany) in 46:03 Minuten, der für den deutschen Ableger eines international aufgestellten schwedischen OCR-Teams läuft. Er war 2:05 Minuten schneller als Manuel Münst von Marder&Friends, während Yannick Kalk (albside OCR) mit 8:23 Minuten Rückstand aufwies.

Schnellste Dame war Sandra Flach (1:15:40), eine Minute vor Michaele Greibig aus München und Patricia Heiss von den Dreckspatzen.

Im Family&Kids-Run auf einer kurzen Runde waren immerhin mehr als 30 Kinder am Start, der Jüngste erst vier Jahre alt. Aber auch sie hatten – in Begleitung der Eltern – ihren Spaß.

Markus Ringle war mit dem Verlauf des 4. AllgäuMan sehr zufrieden. „Der Start in Blöcken lief perfekt und das Feedback war richtig gut. Die einzige Kritik, die bei mir ankam, war, dass wir auf den Medaillen doch nächstes Mal auch noch ‚AllgäuMan’ draufschreiben sollten - das werden wir gerne tun“, meinte Ringle mit einem Schmunzeln. 

Der Mudiator hat seinem Titel jedenfalls alle Ehre gemacht.

08. April 2018 | Iffezheim

Ein MUDIATOR auf der Galopprennbahn?  Wirklich?

Ja, es stimmt, der MUDIATOR hat Start/Ziel und weite Teile der Strecke auf dem mondänen Gelände der Iffezheimer Pferderennbahn, ergänzt um knackige Anstiege und ausgedehnte Waldpassagen. Eine Strecke wie im Bilderbuch - wären da nicht 25 fiese Hindernisse je Runde, könnte man glatt ins Träumen kommen... 

26. Mai 2018 | Lörrach
30. Juni 2018 | Horb
14. Juli 2018 | Ulm
01. September 2018 | Mannheim
29. September 2018 | Rothaus
20. Oktober 2018 | Schwäbische Alb
10. November 2018 | Ruhrpott
15. Dezember 2018 | Vorarlberg
16. März 2019 | Füssen